John Greaves, der legendäre walisische Musiker, kehrt mit einem neuen Album für Dark Companion zurück: Wie der Titel bereits andeutet, sind es Lieder mit einer subtilen Melancholie, die er gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Lurent Valero an der Bratsche und der brillanten jungen Geigerin Mirabelle Gilis interpretiert, während der ehemalige Henry Cow am Klavier zu hören ist und singt.
Seine Stimme ist wahrhaftig unglaublich, wie Sand und Klebstoff, intensiv theatralisch und ausdrucksstark. Die Lieder folgen aufeinander und wechseln sich mit neuen Kompositionen und Stücken ab, die er nun gemeinsam mit Peter Blegvad geschrieben hat oder die auf Texten beliebter Dichter wie Apollinaire basieren. Ein einprägsames, intensives, direktes und zugleich zartes Album, dessen Atmosphäre bereits im Cover treffend beschrieben wird. John Greaves bedarf keiner großen Vorstellung: Komponist, Pianist, Bassist und Sänger war Mitglied einflussreicher Canterbury-Gruppen wie Henry Cow, dem North Sea Radio Orchestra und National Health. Er spielte unter anderem mit Elton Dean, Michael Mantler, dem Penguin Café Orchestra, Mike Oldfield und Robert Wyatt.